IG Stationshalter

Gemeinsam für einen Service Public an Schweizer Bahnhöfen

Ständerat sagt JA für weitere zwei Jahre Drittverkaufsstellen SBB

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Der Ständerat stimmt dem mit 28 JA zu 17 Nein zu.

Zitat aus: https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/sessionen/aktuelle-session/sda-herbstsession-2017

BAHN: Das Parlament bremst die SBB bei der Schliessung von Billett-Verkaufsstellen in Avec-Läden oder Migrolino-Shops. Nach dem Nationalrat hat sich auch der Ständerat für ein Moratorium bis 2020 ausgesprochen. Die Mehrheit bestritt zwar nicht, dass sich die Verkaufskanäle mit der Digitalisierung ändern. Dennoch war sie der Meinung, dass die SBB die Kundenbedürfnisse aus den Augen verliert. Deshalb müsse nun das Parlament einschreiten. Verkehrsministerin Doris Leuthard wies vergeblich darauf hin, dass es sich um eine operative Aufgabe der SBB handle und dass nur noch 0,8 Prozent der Tickets an Schaltern verkauft würden.

https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20173258

AUS für die Stationshalterbahnhöfe!

Schliessung der privaten Bahnschalter per 31.12.2017

Die 11 privaten Bahnhöfe der Schweiz mussten heute fast zeitgleich mit den Medien von der SBB zur Kenntnis nehmen, dass die Zusammenarbeit per 31.12.2017 einseitig beendet wird.

Demzufolge schliessen diese privaten Bahnschalter spätestens per Ende des nächsten Jahres. Ca. 30 Mitarbeitende verlieren ihre Stelle.

Die IG Stationshalter kann diesen Entscheid der SBB nicht nachvollziehen. Trotz Internet und Mobile App haben die Umsätze der privaten Stationshalter stetig zugenommen. Zudem bestand seit einiger Zeit ein grosser Teil der Arbeiten aus Informationen und Dienstleistungen rund um den öffentlichen Verkehr und nicht aus dem Ticket- und Aboverkauf. Vor allem wegen den Internet- und Mobile-Verkäufen stiegen diese Dienstleistungen kontinuierlich. Mit dieser einseitig getroffenen Massnahme werden die Dienstleistungen rund um den öffentlichen Verkehr für die betroffenen Gebiete stark abnehmen.

Zürich, 6. September 2016

 

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Herzlich willkommen bei den privat geführten Bahnhöfen!

Als Drittverkäufer führen wir Stationshalter SBB-Agenturen und verkaufen das gesamte Billettsortiment der SBB auf nationaler, wie auch internationaler Ebene. Dafür erhalten wir Provisionen, wovon wir sämtliche Ausgaben, wie Wartungs-und Lizenzgebühren, Miete, Löhne, Versicherungen usw.  begleichen müssen. Unsere SBB-Agenturen sind in den meisten Fällen Einzelfirmen, wobei auch die Sicherheiten gegnüber der SBB und den Banken mit privaten Mitteln gestellt werden müssen.

Unser Gewinn ist somit die Provision abzüglich der Aufwände, die wie erwähnt, für den Betrieb der Agenturen anfallen.

Die SBB haben nun unsere bestehenden Verträge gekündigt. Die neuen Verträge bedeuten bis zu 50% weniger Provisionen. Dies ist nicht mehr tragbar und ein Verdienst aus dem Billettverkauf ist so unmöglich.

Wir haben uns nun zu einer Interessensgemeinschaft Stationshalter zusammengeschlossen. Mit diesem Verein setzen wir uns für die Erhaltung von privat  geführten Billett-Verkaufsstellen in Schweizer Bahnhöfen zu fairen Bedingungen ein.

Da Sie uns hier gefunden haben, laden wir Sie ein, unserer IG Stationshalter beizutreten.

Werden Sie Mitglied und unterstützen Sie uns als tatkräftige Stimme bei der fairen Umsetzung für diese persönliche Art von Billett-Verkaufsstellen!